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dus-ti 2011 Eine in Klang gegossene Studie von Kontrasten

 
Kritik aus: JAZZPODIUM, 1. Nov. 2011


Eine in Klang gegossene Studie von Kontrasten

dus-ti 2011 

von Jörg Konrad

Musik an den zertretenen Rändern der Zivilisation? Eine kräftige Prise Industrial vermitteln nicht nur die Fotos auf dem Cover des Debüts der beiden Kölner Musiker Pablo Giw und Mirek Pyschny. Dabei sperren sich der Trompeter und Elektrofachmann und der Schlagzeuger nicht unbedingt den musikalischen Konventionen. Sie suchen nach einem verständlichen Konsens zwischen Anspruch und Realität, zwischen individueller Präsenz und rhythmischer Metamorphose. Und werden dabei fündig! Denn sie fordern sehr selbstbewusst auf, ihnen auf ihrem Marsch durch die stilistischen Instanzen tolerant zu folgen. Ihr Album klingt wie eine Mischung aus Metal und Jazz, aus Brian Eno und Markus Stockhausen, aus geerdeter Gewissheit und flüchtiger Vision. Eine in Klang gegossene Studie von Kontrasten.

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